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werkgrünWeserbergviertel

Geschichte des Weserbergviertels

Ein Name, drei Schichten

Dieses Portal nennt das Gebiet Weserbergviertel. In der aktuellen Machbarkeitsstudie zur Wärmeversorgung heißt dieselbe Siedlung Weserberglandsiedlung. Die Straßenliste spricht für die Benennungen von 1934 vom Berglandviertel und, beim Hilssteig, vom Gebirgsviertel. Die drei Bezeichnungen werden hier nicht stillschweigend gleichgesetzt. Fest steht, welche Straßen dieses Portal meint: Hilssteig, Süntelsteig, Deisterpfad, Eggepfad, Ithweg und den angrenzenden Abschnitt des Quermatenwegs in Berlin-Zehlendorf.

Was sich datieren lässt

1913 legte die Sommerfeld AG die Straße 311 an, aus der der Quermatenweg wurde. Ein Abschnitt erhielt am 14. September 1927 diesen Namen. Mitte der 1920er Jahre entstand in der Siedlung der Gemeinnützigen AG für Angestellten-Heimstätten die spätere Privatstraße 4, der Eggepfad. Zwischen 1929 und 1931 baute die Sommerfeld AG die Straße 309 aus, den heutigen Eschershauser Weg, benannt am 21. April 1932 nach der niedersächsischen Stadt Eschershausen. Er begrenzt das Viertel im Süden, ist aber keine der sechs Straßen in der Navigation.

1933/1934 wurde die Privatstraße 5 angelegt, der spätere Deisterpfad, durch Eigentümer und die Zehlendorf-Grunewald AG. Am 13. Juli 1934 erhielten Deisterpfad, Eggepfad, Hilssteig und Süntelsteig ihre Namen nach Höhenzügen des Weser- und Leineberglands. Am selben Tag wurde der bisher unbenannte Rest des Quermatenwegs einbezogen. Am 31. Juli 1934 folgte der Ithweg. Ihn baute die Sommerfeld AG 1934/1935 als Unternehmerstraße im Zug der Straße 315 aus.

Die vier kurzen Wege waren zuvor nur nummeriert: Privatstraße 2 wurde der Hilssteig, Privatstraße 3 der Süntelsteig, Privatstraße 4 der Eggepfad, Privatstraße 5 der Deisterpfad.

Was die Siedlung heute ist

Die Wärmestudie beschreibt die Weserberglandsiedlung als Teil des kliQ-Quartiers rund um den U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte. Sie umfasst danach insgesamt 252 Einzelgrundstücke mit freistehenden Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Reihenhäusern, die vor allem mit Gas- oder Ölkesseln beheizt werden. Das näher untersuchte Gebiet liegt zwischen Quermatenweg, Ithweg, Eschershauser Weg und Onkel-Tom-Straße. Darin liegen die vier Privatstraßen Hilssteig, Süntelsteig, Eggepfad und Deisterpfad. Für Eggepfad und Deisterpfad hält die Studie ein kaltes Nahwärmenetz mit Erdsonden für aussichtsreich, zuerst am Eggepfad. Für Ithweg, Hilssteig und Süntelsteig empfiehlt sie wegen des Wasserschutzgebiets dezentrale Luftwärmepumpen. Erdsonden seien dort nicht erlaubt. All das ist Untersuchungsstand, keine Fertigmeldung.

Was bewusst offenbleibt

Baujahre einzelner Häuser, Eigentümer und die Frage, welches Grundstück heute zur Werkgrün Immobilienholding UG (haftungsbeschränkt) gehört, werden hier nicht erfunden. Hausnummern auf der Karte stammen aus OpenStreetMap und den Berliner Hausumringen. Sie sind Adresspunkte, keine Besitzliste. Wer Bauakten, Adressbücher oder Luftbilder auswertet, kann die Texte im Administrationsbereich fortschreiben. Unsichere Sätze sollen unsicher bleiben.

Schreibweisen

Amtlich heißen die Straßen Hilssteig und Ithweg. „Hilsteig“ und „Itweg“ sind davon abweichende Schreibweisen und werden auf dieser Website nicht als Straßennamen verwendet.

Die Straßen